Freitag, 28. November 2014

Barnis Rinder - Schmortopf slow cooking

Der aufwendige aber genialste Rinderschmortopf


Diesen Rinderschmortopf gibt es eigentlich recht selten, obwohl er so genail schmeckt. Liegt wahrscheinlich daran, dass man erst auf dem Herd alles anbrät, die Geruchsnerven belästigt und dann wenn die Leute dann schon so richtig sabbern weils so toll riecht nochmal 3-4 Stunden warten müssen, den er wird dann in den Backofen geschoben und darf wirklich ganz slow, vor sich hin schmurgeln. Also nichts für die schnelle, aber dafür kann man wenn man gleich mehr macht den Rest entweder am nächsten Tag nochmal machen oder er eignet sich auch hervorragend zum eingefrieren.

Ihr benötigt:
  • 500g Rindergulasch gut abgehangen und mager
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 rote Paprika
  • 1 kleine Möhre 

  • 1 EL Biber Salçası  
  • 1 EL Tomatenmark
  • 5 mittelgroße festkochende Kartoffeln 
  • Meersalz, Pfeffer, Paprika, Pul Biber
  • Oregano 
  • Zitronenabrieb 
  • Mehl
  • 1/4l Rotwein
  • 3/4l Rinderbrühe
  • Saucenbinder (oder mit Butter/Mehl -Kugeln)
Fleich bitte 1/2 Stunde vor dem Anbraten aus dem Külschrank nehmen.
Das Rindfleich in mundgerechte Stücke scheiden, mit Salz Pfeffer, Pul Biber und Paprika scharf würzen.


Das ganze nun mit Mehl abdecken.
Nun wird das Gemüse geputzt und in würfel geschnitten. Oregano nur grob hacken.


In einen großen schweren Topf Olivenöl und Butter erhitzen bis er richtig heiß ist. Fleisch in den Topf geben.


Den Backofen schon mal auf 120° Ober- Unterhitze vorheizen und den Rost auf die vorletzte Stufe legen.
Das Fleisch richtig cross anbraten. Vorsich Nebelbildung, was das Fotografieren fast unmöglich macht.


Nachdem das Fleisch schön cross ist, das Gemüse dazu geben.

Tomatenmark und Biber Salçası dazu geben und das ganze mit einem guten trockenen Rotwein ablöschen, dabei die Röstaromen vom Topfboden lösen.


Wenn der Wein vollkommen verkocht ist, löscht ihr das ganze mit der Rinderbrühe ab. Gebt nun auch die Kartoffelstückchen dazu.


Nun schon die Sauce mit Saucenbinder etwas andicken. 
Der Topf wandert nun ohne Deckel  für mindesten 3 Stunden in den vorgeheizten Backofen.


Das Resultat, Fleisch, das man mit der Gabel zerdrücken kann - Butterweich.


Nun noch etwas frischen Zitronenabrieb darüber, umrühren und am besten im Topf servieren. 



 Bei uns gab es diesmal Spätzle und Rotkraut dazu. Der Schwabe war glücklich!

Kommentare:

  1. Solche leckeren Bilder am frühen Morgen .... ohje! Ich kenne zwar geschmacklich einiger deiner Gewürze nicht, aber finde das Rezept ganz toll! Und zum Glück war der Nebel kurz weg, um das schöne Bild zu ermöglichen! :)

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    1. Hallo Jana,
      eigentlich ist nichts ausergewöhnliches drin. Pul Biber ist naja scharfes Paprika, das bei mir fast immer verwendet wird und Biber Salçası ist eine Paprikapaste....die kann man auch viel gebrauchen und ist sehr lecker. Hatte sie vor Jahren wegen der roten Linsensuppe gekauft, in einem kleinen Glas, finde sie so lecker, das ich sie seither immer im Kühlschrank habe, damit kann man auch mal gebratene Budeln aufpeppen oder.... - probier es mal.
      Liebe Grüße
      Petra

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  2. Hallo liebe Petra!

    Hmmm, ist das köstlich... Man gut, dass ich es nur sehen und nicht riechen kann. Aber ich weiß ja, wie gut der Schmortopf duftet, den Du schon vor einer Weile eingestellt hast. Und dieser wird vermutlich ähnlich lecker duften.
    Wird sicher getestet! Danke für das prima Rezept!

    Einen tollen Tag wünscht Dir Ellen

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    1. Hallo Ellen,
      den Unterschied zu dem und dem anderen Schmorbraten wirst du geschmacklich merken, doch leider auch am Geruch im Haus.
      Liebe Grüße
      Petra
      P.S. Deine gebloggte Karte ist ja wirklich ein absoltus Designer-Stück!

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  3. Hallo Petra!
    Diesen leckeren Schmortopf gab es vor einer ganzen Weile bei uns. Ich habe völlig vergessen, Dir einen Kommentar dazu zu hinterlassen... Es riecht himmlisch, wenn man ihn vorbereitet. Du hast völlig recht, man kann es kaum erwarten, dass dann die Zeit herum geht und man hat echt Hunger, weil es so duftet. Es bleibt auch nichts über, weil es superlecker schmeckt! Ein geniales Rezept! Danke!!!
    Liebe Grüße von Ellen

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