Dienstag, 23. Mai 2017

Kartoffel-Volkorn Dinkelbrot und Sauerteig

Kartoffelbrot mit ganz einfach


Nun hab ich mich doch mal wieder ans Brotbacken gemacht. Für 2 lohnt sich das ja eigentlich nicht so, aber jetzt gefrieren wir es einfach ein, so hab ich dann auch immer was auf Vorrat. Kartoffeln machen ein Brot immer schön saftig und Vollkorn- und Dinkelmehl soll ja gesünder sein. Zudem beim Grillen im Sommer darf so was auf keinen Fall fehlen...

http://ellensschneiderstube.blogspot.de/

Darum schicke ich das Rezept auch gleich mal rüber zu Ellen von ellensschneiderstube zum Blogsommer. Die veranstalten da einen wahnsinns Parade - nicht nur Kochen/Backen nein mit Nähen, Garten....also schaut mal rein!



Zutatenliste:
  • 300g Kartoffeln
  • 200ml Wasser
  • 1 TL Meersalz
  • 220g Dinkelmehl (ich habe gemischt 1:1 mit Weizenmehl Typ 550)
  • 130g Vollkornmehl
  • 1 EL Sauerteigextrakt
  • 1 TL Salz
  • 10g Hefe
  • 1 Prise Zucker
  • 20ml lauwarmes Wasser
  • 1 EL Olivenöl
  • Mehl für die Arbeitsplatte 

Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden.


In einen Topf das Wasser, 1 TL Meersalz geben sowie die gewürfelten Kartoffeln. Diese nun erstmal gar kochen.


Das ganze mit Wasser pürieren.
Die Masse in eine Rührschüssel geben.


Salz und Sauerteigextrakt dazu geben.


Mahl darauf geben.


Kleine Kuhle machen, Gehe rein bröseln und eine Prise Zucker.
Den Schwups Wasser drüber und erstmal stehen lassen.


Olivenöl dazu geben und alles zu einem Teig verkneten.


Diesen nun erstmal auf doppelte Größe gehen lassen.


Auf eine Arbeitsplatte ausreichend Mehl geben.


Teig mit feuchten Händen aus der Schüssel  holen.


Diesen nun einfach wie zu einer Pizza mit der Hand platt drücken.


Teig aufrollen.


Nun einfach mit der Verschlussseite ins Mehl legen nochmal abgedeckt 30 Minuten gehen lassen.

Backofen auf 230° Ober- Unterhitze mit einer Schüssel Wasser auf dem Boden anheizen.


Brot nun umgedreht auf ein Backblech mit Backpapier legen.
In den vorgeheizten Ofen schieben und 15 Minuten backen.
Temperatur nun auf 200° reduzieren und Backofentür öffnen so das der Wasserdampf entweichen kann. 
Nochmals 20 - 25 Minuten backen.


Heraus kommt ein finde ich super leckeres Brot.


Liebe Grüße und viel Spaß beim nachbacken
Petra


 

Samstag, 20. Mai 2017

Balsamico Orange-Granatapfel oder lieber Sirup - Geschenk für Freunde

Granatapfel - Orangen - Balsamico und noch nebenbei einen gesunden Sirup einkochen


Mein Mann liebt inzwischen Granatapfelsirup - er meint der tut ihm gut! Da sich zum einen mein Vorrat zur Neige neigt und es die ja auch nicht mehr lange gibt habe ich gleich noch welchen gekauft. Aber immer der selbe - meinem Mann wäre das egal - ich finde es langweilig - daher habe ich diesmal das ganze noch mit Vitamin C aus der Orange aufgepeppt.

Ein Teil davon habe ich dann auch noch für einen leckeren Balsamico abgefüllt.
So nun zum Granatapfel - er soll wohl eine der ältesten Heilfrüchte sein! Hilft bei Herz-Kreislaufbeschweren, ist gut für die Leber und soll auch noch bei chronischen Entzündungen helfen. Auf jeden Fall ist er reich an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Die Orange sind natürlich Vitamin C reich aber sie können noch mehr! Sie helfen bei Verstopfung, stärken das Immunsystem und sollen Bluthochdruck vorbeugen. Also diese Kombi kann ja nur gesund sein und vor allem sie ist lecker.



Man benötigt:
  • 1 Granatapfel (wenn arg klein 2)
  • 5 Orangen
  • Zucker
  • Weissweinessig




Als erstes reibt ihr den Granatapfel auf einer Arbeitsplatte, so das sich die Kerne darin löseun und den Saft frei geben. Auf deutsch wie bei Zitrusfrüchten.
Granatapfel halbieren - vorsichtig und am besten gleich über der Preese aufschneiden, der Saft spritz gleich raus. 

Wer noch Balsamico ansetzen möchte sollte hinterher 2 EL Kerne entnehmen und diese in ein steriles Glas geben.

Granatapfel auspressen.
Etwas Saft zu den Kernen geben.
Den restlichen Saft in einen leeren (den ihr zuvor wiegt) geben.

Nun die Orangen auspressen. Wenn ihr unbehandelte habt und es euch nicht zu viel Geschäft ist - vor dem auspressen ganz dünn abschälen. 

Ein Schwups O-Saft zu den Granatapfelsaft-Kernen für den Balsamico.
Den Rest zum Saft in den Topf.

So nun gebt ihr in den Balsamico Ansatz  noch etwas Orangenschale (klar wer behandelte hat und oder sich den Akt nicht macht auch ein Päckchen). 


Mit weissem Balsamico auffüllen.


Für 2 Wochen auf die Fensterbank und täglich schütteln.

Aber weiter gehts mit dem Sirup.
Den Topf mit dem Saft wiegen - Leergewicht Topf abziehen und das Ergebnis an Zucker dazu geben.

Alles unter rühren zum kochen bringen. Temperatur nun reduzieren und einfach 20 Minuten weiter vor sich hin köcheln lassen.

Den Sirup nun einfach heiß in sterile Flaschen abfüllen.
Ob im Sprudel oder im Sekt einfach lecker.

Wenn die zwei Wochen rum sind nehmt ihr euren Balsamico, filtert ihn durch eine Haarsieb (wer ein Tütchen verwendet hat sollte noch ein Mulltuch verwenden).
In sterile Flaschen abfüllen und wer mag für das nächste Salatdressing verwenden oder an liebe Freunde verschenken.
So nun wünsch ich Euch allen einen super schönes Wochenende!
Petra 

Mittwoch, 17. Mai 2017

Hamburg - aus meiner Sicht

Ein Badener in Hamburg


Jetzt musste ich so alt werden um mal nach Hamburg zu fahren. Städte wie Auckland, Melbourne, Heraklion, Rhodos, Gardasse, Barcelona, Straßburg, München etc. alles schon gesehen....aber das Tor zur Welt 


das hatte ich bis dato noch nicht erkundet. Ok nun hab ich ja auch allen Grund dazu.....

Freitag abends habe ich mich von Heidelberg mit dem Zug auf die lange Fahrt begeben. Morgens um 7:00 Uhr hat mich meine Kleine dann am Gleis 7 mit einer leckeren Tasse Kaffee in Empfang genommen.

Erschreckend, der Bahnhof ist ja so was von groß...

Nun dachte ich immer in Hamburg ist alles flach, was ja auch so ist, aber wenn schon keine Berge und Hügel dann eben Treppen und die gibt es da in Massen.
Beim Rolltreppe fahren bin ich auch gleich unangenehm aufgefallen 😉 - rechts steht man links geht man, kannte ich ja aus England aber hier in Deutschland? Also erstmal eine Tageskarte für die HHV kaufen - und dann zu franz&friends ein Franzbrötchen kaufen - die Auswahl ist riesig! Ob mit Pudding, Nougat, Erdbeeren....es gibt so viel Sorten das es schwer fällt sich zu entscheiden.

Durch Brittas Bilder vom Rathaus - wollte ich dieses als erstes sehen...


dadurch startet da auch meine siteseeing Tour.

Von dort zu Fuß zur Speicherstadt 


und weiter zur Elbphilharmonie. 


Weiter zu den Landungsbrücken.

Wohlbemerkt zu Fuß.

Nun aber erstmal gemütlich einen Kaffee trinken, also wieder ein Stück zurück ins Portugiesenviertel.

Der Cappuccino hat so gut getan und das ausruhen.
Bei einer kleinen Bäckerei haben wir dann noch ein paar Pasteis de Nata gekauft und sie auf dem Weg zu U-Bahn "gemampft".

Nun hieß es erstmal ab zu meiner Kleinen die Beine etwas hochlegen und auszuruhen.

Ne bin kein Weichei, aber die Nachtfahrt im Zug steckte mir dann doch ein wenig in den Knochen.

So langsam knurrte der Magen und wir wollten doch umbedingt leckeren Fisch essen.

Also mit der Bahn wieder zum Rathaus, von dort zum Alsterufer...


ein Abstecher in das Alterhaus. 

So langsam trübte es sich ein und es kündigte sich ein Gewitter an.
Aber der Regenschirm war ja eingepackt und alles somit halb so wild.

Mit dem Bus ging es weiter zu dem Fischlokal.

Also ein echter Insidertip - wahnsinn - hab schon lange nicht mehr so guten Fisch gegessen.

So nun war mein Tag in Hamburg auch schon fast rum, den der Nachtzug wartete schon auf mich.

Hoffe euch hat mein kleiner Beitrag über mein ersten Aufenthalt in Hamburg gefallen.

Liebe Grüße
Petra


P.S. Demnächst stelle ich Euch aber mal Heidelberg in Bildern vor, denn auch dahin lohnt sich eine Reise 😉